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Maschinist für Löschfahrzeuge

Die Feuerwehr benötigt für eine effektive Gefahrenabwehr nicht nur Einsatzkräfte, sondern auch Fachpersonal für die Bedienung der umfangreichen technischen Ausrüstung. Die Ausbildung zum Maschinisten für Löschfahrzeuge ist essenziell, um die sichere und effektive Handhabung von Feuerwehrfahrzeugen und Pumpentechnik zu gewährleisten.

Inhalte der Ausbildung

Die Maschinistenausbildung vermittelt umfassende Kenntnisse zu:

  • Fahrzeugkunde: Bedienung und Wartung von Feuerwehrfahrzeugen
  • Pumpentechnik: Funktionsweise und Einsatz von Feuerlöschkreiselpumpen
  • Wasserförderung: Taktische Wasserentnahme und Weiterleitung
  • Aggregatetechnik: Bedienung von Stromerzeugern, Hydraulikaggregaten und weiteren technischen Geräten
  • Fehlersuche und -behebung: Erkennung und Behebung technischer Probleme im Einsatz

Ablauf der Ausbildung

Seit 1983 werden Maschinisten auf Landkreisebene ausgebildet. Die praktische Ausbildung erfolgt größtenteils in Süßen, da dort in der Fils auf kurzer Strecke verschiedene Wasserentnahmehöhen simuliert werden können.

Erster Lehrgang: 26.03.1983 – 07.05.1983
 

Lehrgangsleitung:

  • 1983 – 1985: Erich Enderle (Geislingen)
  • 1985 – 1995: Wolfgang Köpf (Geislingen)
  • 1995 – 2000: Roland Weldle (Göppingen)
  • 2001 – 2022: Michael Baumeister (Bad Überkingen)
  • Seit 2022: Volker Seng (Süßen)

Praktische Ausbildung

Bei der Ausbildung wird besonderer Wert auf die praktische Handhabung gelegt. Dazu gehört:

  • Pumpenbedienung: Einsatz von Feuerlöschkreiselpumpen in unterschiedlichen Szenarien (Bild: Teilnehmer bei der Bedienung einer Tragkraftspritze)
  • Wasserförderung: Simulation realer Bedingungen zur Wasserentnahme und Weiterleitung (Bild: Wasserförderung über lange Wegstrecken)
  • Fehlersuche: Maschinisten müssen im Einsatz Fehler schnell erkennen und beheben (Bild: Fehlersuche und Reparatur am Löschfahrzeug)